H

Hamburg, Kopenhagen, Flensburg und mehr

Ein kurzer und spontaner Trip Richtung Norden, zu zweit via Auto. Ein Roadtrip und so sicher eine andere Art von Urlaub. Eine die einiges an Spaß gemacht hat und die allgemeine Neugierde befriedigt sowie weiter gefördert hat. Natürlich auch meinen ganz persönlichen Fototrieb. Lest und seht selbst.

Donnerstag Morgen ging es los. Von Dortmund aus war unser erster Stopp Hamburg. In Wilhelmsburg das Auto abgestellt bewegten wir uns zu Fuß durch das Hafengebiet südlich von Hamburg zum alten Elbtunnel. Unter dem Fluss durch und auf der anderen Seite wieder auf dem Festland angekommen gab es erst mal einen doppelten Espresso.

Aufgewärmt und koffeiniert gingen wir gemütlich ins Schanzenviertel. Irgendwann die Rote Flora und ihren Hof samt Kletterwand, Spielplatz und ziemlich cooler Skateanlage, einem “Pool“, gefunden bekamen wir Hunger und fanden Falafel und Shawarma.

Den Schanzenpark und das Gebäude des Mövenpickhotels, von dem wir erst gedacht hatten es wäre ein Wasserturm, umrundet, fanden wir uns unmittelbar der Messe bei Planten og Blomen wieder. Von hier aus liefen wir in die Innenstadt, Richtung Alster. Kurz in den Gärtner Store und vor Braun ein Selfie gemacht standen wir vor dem Rathaus.

Einige Kilometer waren wir schon gelaufen und es ging einfach immer weiter. Ein kurzer Abstecher in die Speicherstadt musste sein, bevor wir den Rückweg auf die Insel anstrebten. Via Bus verließen wir die alte Speicherstadt Hamburgs und nahmen dann am Hauptbahnhof die S-Bahn Richtung Veddel.

Unseren Gastgeber trafen wir dann gegen 18 Uhr in Wilhelmsburg. Zweiter Stock, Altbau: in der dreier WG schlugen wir unser Lager auf. Nach einem Besuch im Wilhelmsburger – so heißt der Laden in dem wir zu Abend aßen – glühten wir etwas vor und unterhielten uns bevor es wieder nach Hamburg ging. Wieder mit Bus und S-Bahn – für die Fähre war es schon zu spät – fuhren wir zu den Landungsbrücken.

Wenige Minuten später waren wir im Pudel einem kleinen Club an den Landungsbrücken angekommen. Mit rund drei Stunden sehr guter Musik und ziemlich netten Menschen ließen wir den ersten Tag unseres Nord-Trips ausklingen.

Nach einer, für mich mit „o.k“ zu bewertenden Nacht, zeigte uns unser Gastgeber noch etwas persönlicher Hamburg. Ein toller Blick auf die Elfi samt einem abgesoffenen Landungssteg am Musicalgelände, Fischbrötchen und Kaffee an den Landungsbrücken und dann der Michel. Eine sehr gute Mischung. Mit tollen Aussichten und natürlich Gelegenheiten für mich zu fotografieren.

Aus Hamburg starteten wir, etwas im Verzug mit unserem Zeitplan, Richtung Dänemark durch. Nicht mit der Fähre sondern über die Brücke(n) und unterwegs mit sehr geilen dänischen Hot-Dogs gestärkt, kamen wir am frühen Abend in Kopenhagen an. Hier parkten wir das Auto in der Tiefgarage und luden uns im Zimmer des Hostels ab. Dort noch kurz frisch gemacht, warm angezogen und Burger sowie Bier getankt liefen wir wieder los.

Unser einziges Ziel war der Freistaat Christiania. Ein besonderer Ort. Wer dort noch nicht war und Reiseziele wie Amsterdam zu schätzen weiß, sollte auf jeden Fall hier her kommen. Es lohnt sich und so hatten wir einen sehr interessanten und natürlich entspannten Abend in der Hauptstadt von Dänemark.

Die Nacht im Hostel war sehr erholsam. Früh Morgens packten wir wieder zusammen und frühstückten. Die drei K’s nicht zu vergessen. Dann holten wir das Auto und fuhren in die Innenstadt von Kopenhagen. Einer von uns beiden fand hier neue Schuhe. Bei Tageslicht war die Schönheit dieser Stadt noch eindruckvoller. Einfach irre was hier im Stadtbild zu sehen ist!

Unser nächster Halt in Hürup, bei Flensburg, kündigte sich am Mittag an. Für einen kurzen Stopp auch fürs Mittagessen – es gab geile Bagels –  besuchten wir die kleine und auch sehr feine Stadt Koge. Dann fuhren wir quasi den selben Weg wie am Tag zuvor von Dänemark über die Brücken, zurück nach Deutschland. Hier nun wieder bei Bekannten unter gekommen war noch Zeit für einen kleinen Spaziergang im Licht des Sonnenuntergangs bevor es Brotzeit gab. Nach dieser guten Mahlzeit und genauso guten Gesprächen nahmen wir uns noch kurz Flensburg vor.

Es war inzwischen Samstag Abend und wir kauften noch ein wenig im Real ein. Wir stellten hier im Kreis Schleswig fest: auch in Deutschland war es böse kalt und windig. In Flensburg nicht weniger. Hier war auch noch Flut und wir fanden einen besonderen Hafen vor: das Becken quasi mehr als voll, schwappend, und umrandet von surreal wirkenden Spiegelglatten Flächen. Schnell wieder im warmen Bauernhaus angekommen erfreuten wir uns den eingekauften Süßigkeiten und schauten Stephen Hawkin Dokus.

Sonntag, am Morgen des vierten Tages frühstückten wir früh und fuhren nach Norgaardholz. Hier erwiesen wir kurz dem Fischer Lietzow die Ehre und schauten auf die Ostsee. Gegenüber von uns lag Dänemark. Davor eine aufgewühlte See, samt, gefühlt, orkanartigen Böen und wieder einer sehr surreal wirkenden Eislandschaft am Strand. Von hier aus entschieden wir uns spontan für einen Abstecher auf die Insel Nordstrand. Diese befuhren wir einmal komplett im Kreis und schnuppernden auch hier Seeluft. In dem Fall dann die der Nordsee. In Husum machten wir unseren letzten Stopp mit Fischbrötchen und ausnahmsweise ohne meine Kamera.

Dann, gegen Mittag, ging es wieder Richtung Heimat. Dortmund-Hörde wurde als Ziel im Navi gesetzt. Auf dem Weg noch in Gütersloh Burger zu Abend gegessen und dann zuhause angekommen.

 

 

Es gibt keine Kommentare

Kommentar verfassen